Tag der Reanimation am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium am 31. Januar 2017

Für 108 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Frankfurter Heinrich-von-Gagern-Gymnasium hieß es am Dienstag, den 31. Januar 2017: drücken, drücken, drücken!

„Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 65.000 Menschen am sogenannten ,plötzlichen Herztod', ein Drittel davon ist jünger als 65 Jahre. Viele dieser Menschenleben könnten gerettet werden, würden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Derzeit beginnen Laien allerdings nur in knapp 20 Prozent der Fälle sofort mit einer Reanimation - häufig aus Unkenntnis oder aus Angst, etwas falsch zu machen,“ berichtet Jan Czudai, Lehrer am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium und Verantwortlicher für den Schulsanitätsdienst. Damit macht Czudai deutlich, wie wichtig es ist, diese Hemmschwelle frühzeitig abzubauen. Es sei wichtig, dass Ersthelfer im Ernstfall direkt mit den Wiederbelebungsmaßnahmen anfangen, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes würden sonst wertvolle Minuten verstreichen, die nicht nur massive Schädigungen des Hirns bedeuten können. Häufig kann dann sogar jede Hilfe zu spät kommen.

Und so hat er erstmals den Projekttag zur Übung der Reanimationsmaßnahmen am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium ins Leben gerufen. Alle 8.-Klässler erhalten an diesem Tag von fünf Ausbildern des DRK Frankfurt – unter der Leitung des Jugendrotkreuzes – Anleitungen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei bewusstlosen Personen. 

Ausführlicher Bericht und Bilder auf www.drkfrankfurt.de

Frankfurter Neue Presse: Wiederbelebungskurs am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium. Schüler lernen, Leben zu retten

Frankfurter Rundschau: Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, Lebensrettung auf dem Stundenplan

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Reanimation am Gymnasium. Aus Schülern werden Lebensretter (abrufbar aus dem Archiv)

 

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